Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten, Schals zu stricken! Wir sprechen hier von Schals, die ungefähr zwanzig Zentimeter breit und mindestens einen Meter lang sind.

Materialwahl

Für einen Schal sollte man immer Garn nehmen, das nicht kratzt. Nichts ist unangenehmer als ein Schal, der die Haut am Hals reizt. Der Hals ist in dieser Hinsicht sehr empfindlich. Daher sollte man die Wolle vorher auf ihre Weichheit prüfen, am besten indem man sie im Knäuel an der Wange reibt. Nur wenn sich die Wolle angenehm fühlt, sollte man sie für einen Schal verwenden.

Ob man Kunstfaser- oder Baumwollgarn verwendet, reine Wolle verstrickt oder eine Mischfaser bevorzugt, ist auch von der Jahreszeit abhängig. Möchte man den Schal zum Umbinden nutzen, wenn es an einem Sommerabend etwas kühler wird? Oder soll er den Hals an einem kalten Wintertag auf dem Bahnsteig schützen?

Rechts, links, gelocht?

Das meistgenutzte Muster für Schals ist zwei Maschen rechts, zwei Maschen links oder eine größere Anzahl jeweils rechts und links. Aber es gibt beim Handarbeiten so viele Möglichkeiten, wie beim Spielen.Casino oder Brettspielen! Auch beim Stricken von Schals kann man immer wieder variieren und beispielsweise fünf rechts und drei links stricken – die Rückreihe entsprechend drei rechts und fünf links.

Man kann dieses Muster aber auch jede zweite Reihe um eine Masche versetzen. Dann erhält man ein schräges Muster. Der Schal bleibt so glatt, kann aber auch gut um den Hals gelegt werden. Oder man legt in der Hinreihe, die man rechts strickt, zum Beispiel vor jeder fünften Masche den Faden um die Nadel und strickt die sechste und siebte Masche zusammen. Auf der Rückreihe strickt man dann alle Maschen und übergelegten Fäden als linke Maschen. So entsteht ein Lochmuster.

Eng oder weit

Mit der Stärke der Nadeln lässt sich ebenfalls das Muster und die Wärme des Schals beeinflussen. Wie wäre es einmal damit, eine Nadel in der Größe 2,5 und die andere in 5 zu wählen?