Wenn man viele Garnreste übrig hat, auch in verschiedenen Stärken, kann man diese verwenden, um eine Schlange zu stricken. Dieses Projekt wird nur mit rechten Maschen gestrickt.

Türdichtung, Sitzgelegenheit, Kuscheltier

Eine Schlange kann für viele Möglichkeiten genutzt werden. Bei entsprechender Länge eignet sie sich, um sie vor eine Tür zu legen, um diese im Winter besser gegen Kälte und Zugluft abzudichten. Mit einer Länge von über zwei Metern kann sie zusammengerollt auch als Kissen dienen. Kinder nehmen sie auch gern als Kuscheltier, das tagsüber ihr Bett bewachen kann, das aber auch gut als flexibles Polster genutzt werden kann.

Anleitung

Am besten arbeitet man mit einer Rundstricknadel, wobei das Werkstück nicht rund gestrickt wird. Es kann mit Stärke 3 gestrickt werden, natürlich sind auch andere Stärken möglich.

Zunächst nimmt man sechzehn Maschen auf und strickt fünf Reihen rechts. Ab der sechsten Reihe werden für den Schlangenkopf in jeder zweiten Reihe am Anfang und am Ende je eine Masche zugenommen, bis auf fünfzig Maschen. Diese Maschenzahl wird auf zehn Reihen gehalten, danach werden in jeder zweiten Reihe wiederum am Anfang und Ende jeweils eine Masche abgenommen, bis auf 26 Maschen. Mit dieser Maschenzahl strickt man den Körper. Ist die Schlange auf zwanzig Zentimeter lang genug, nimmt man jede vierte Reihe wieder am Anfang und am Ende jeweils eine Masche ab, bis auf vier Maschen. Diese werden abgekettet.

Fertigstellung

Zum Zusammennähen kann man die von den Garnresten wahrscheinlich genügend vorhandenen Enden verwenden, um die Schlange, am dünnen Schwanzende beginnend, zusammenzufügen. Hat man den Kopf zusammengenäht, wird die Schlange mit Füllwatte gefüllt. Wie viel Füllwatte man verwendet, ist davon abhängig, wie kompakt oder weich der Schlangenkörper werden soll. Das letzte Stück mit fünf Reihen wird als Nase geformt und angenäht.

Als Augen kann man Knöpfe annähen, hier bitte darauf achten, dass diese für Kleinkinder nicht geeignet sind. Zum Schluss kann man mit Maschenstich einen lächelnden Mund unter der Nase aufsticken.